Gedenktafel für jüdische Mitbewohner in Langenselbold

Seit September 2019 ist der Standort festgelegt: Der freie Platz gegenüber dem Bronzemönch.

 

Die Stolpersteingruppe des Vereins geht zurzeit einem lange gehegtem Projekt nach. Für ausnahmslos alle während der Naziherrschaft verschleppten jüdischen Langenselbolder Mitbewohner hält man die Aufstellung einer Gedenktafel für überfällig. Für die direkt von Langenselbold in die Konzentrationslager deportierten und dort ermordeten Juden hatte man bereits 2013/2014 vor ihren ehemaligen Häusern Stolpersteine verlegt.. 

Nun möchte man an alle jüdischen Menschen erinnern, die direkt in die Vernichtungslager gewandert sind (Stolpersteine verlegt) und an die vorher geflohenen, die meist dennoch der Shoah nicht entkommen konnten.

So plant die Gruppe, zwei Bronzetafeln von jeweils 60x120 cm mit den Namen dieser Menschen mit Wohnadresse und Geburtsdatum zu füllen, die, hochkant nebeneinander auf einem passenden Untergrund (Mauer) fest verankert werden. Als Standort wurde der Rathausvorplatz gewählt, der während der Deportationen als Sammelplatz diente. Ein entsprechendes Foto ist eine Momentaufnahme einer "Sammlung" vor dem Abtransport. Die Mitglieder der Stolpersteingruppe hofft nun, dass der Magistrat der Stadt Langenselbold dem Vorhaben, vorallem der Wahl des Standortes zustimmen wird.

Die Kosten für die Tafel sollen durch Spendengelder finanziert werden. Die Firma Bronzeguss Rincker in Sinn soll mit deren Herstellung beauftragt werden. Diese hatten schon den Mönch "Rabenuld" zwischen Rathaus- und Schlossgebäude hergestellt.

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Die Spendenkonten:

VR Bank Main-Kinzig-Büdingen, IBAN DE63 5066 1639 0102 4640 12

Sparkasse Hanau, IBAN DE34 5065 0023 0369 1101 50

Stichwort GEDENKTAFEL

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