Restaurierung einer Sandsteinskulptur

Jetzt im Steinmetzbetrieb Wacker

Die folgenden Bilder sollen einen Eindruck vermitteln, wie ein Restaurierungsvorgang vonstatten geht und welche Ergebnisse oder Fragen sich daraus ergeben. Im vorliegenden Fall handelt es sich um einen Sandsteinkopf, dessen Herkunft unklar ist. Jahrelang hat er zwischen Klosterspolien und anderen Museumsobjekten unter einer Treppe gelegen und erst jetzt hat der Restaurator des Vereins sich seiner angenommen und versucht, durch vorsichtige Säuberung der Oberfläche seinen Originalaspekt wieder erkennbar werden zu lassen. Nach den ersten Tagen ergab sich unter anderem, dass an der Gesichtsoberfläche und am Hals Spuren roter Farbe anhafteten, deren Herkunft zunächst unklar bleiben muss. Es muss u.a. vermutet werden, dass diese nachträglich bei Transporten oder Umräumaktionen entstanden sind. Weiterhin sind Ablösungszeichen im Gesichts- und Halsbereich zu erkennen.

Man wird versuchen, den Kopf auf einem stabilen Sockel zu fixieren, nicht nur um ihn zu präsentieren, sondern auch, um ihn  besser beurteilen zu können. Dem Restaurator dürfte eine vis a vis - Ansicht auch die Arbeit erleichtern, denn die Büste ist sehr schwer und man müsste ihn sonst ständig hin und her bewegen.

Am 13.Dezember 2018 wurde die Skulptur zum Steinmetzbetrieb Wacker gebracht. Es wurde vereinbart, die Skulptur auf einem massiven Steinsockel zu montieren, um die Standfestigkeit zu gewährleisten, die für eine Ausstellung im Museum notwendig ist. Denn die Figur ist aus massivem Sandstein, daher sehr schwer und sollte daher einen stabilen Stand haben.