Aus der Restaurierungswerkstatt

Die schwierige Restaurierung der Kinzigsee-Urne von der Grabung 2007 wurde wieder aufgenommen. Der sensibelste Teil der Wiederherstellung ist die Widerherstellung des Gefäßrandes, von dem nur ein kleines Stück vorhanden war. Erfahrungsgemäß wird der Rand von den Pflugscharen der Landwirte zerstört oder verschleppt. Der Restaurator des Vereins hat sich trotz aller Hindernisse einer kompletten Rekonstruktion verschrieben und  -wie es aussieht-  wird das auch spätestens zum Tag des offenen Denkmals 2018 gelingen.

Restaurierungsbeispiele

Die Restaurierungsarbeiten an der großen Urne vom Kinzigsee, Grabung 2007, werden fort geführt. Leider ist der Rand abgepflügt und verschleppt worden. Das Gefäß stammt aus der jüngeren Bronzezeit (1300-800 v.Chr.).

Ein weiteres Eisengefäß aus dem Spätmittelalter ist im September 2013 bei Grabungsarbeiten im Kloster Bad Soden Samünster von Olaf Klaus (Vereinsmitglied) mit  einer Metallsonde aufgespürt und von Helfern der Kreisarchäologie des MKK geborgen worden. Sie wurde zur Restaurierung ins Museum Langenselbold verbracht.

Ein weiteres Restaurierungsprojekt ist die Zusammenfügung von bemalten Gipsreliefen, die die Bachtanztracht darstellen. Sie wurden von Anton Ruth gearbeitet und dienten als künstlerische Ausstattung einer Wohnung.