Weihnachtsmarkt 2018 im Heimatmuseum

Vor- und Nachbereitungen des Weihnachtsmarktes am 1. und 2. Dezember 2018. Das Rezept der "Kließt" ist historisch und passt somit in das Gesamtkonzept des Museums.

Wie bereits in den Jahren zuvor beteiligt sich der Verein für Geschichte und Heimatkunde in seinem Heimatmuseum am traditionellen Weihnachtsmarkt im Schlosspark von Langenselbold. Das Museum ist daher am Samstag, dem 1. Dezember ab 14 Uhr und am Sonntag, dem 2. Dezember ab 12 Uhr jeweils bis 19:00 Uhr für Besucher geöffnet. Das Besondere, was das kulinarische Angebot angeht, ist das Menu "Gefellte Kliest met Kraut on Suuß", das von einer fleißigen Museumsmannschaft lange vorbereitet wird, handgemacht und hausgemacht. Es ist deshalb und auch wegen des guten Geschmacks nicht verwunderlich, dass in den letzten Jahren der Ansturm auf das "Kliest-Buffee" enorm war und auch 2018 damit gerechnet werden muss. Die Füllung besteht wahlweise aus Blut- oder Leberwurst, Sauerkraut und Soße geben dem Gericht den richtigen "Pfiff". Die Bilder unten vermitteln einen Eindruck auf die Vorarbeiten zum Formen, Füllen der "Kliest".sowie zu den Zutaten. Aber auch die Museumsmannschaft in der Ausstellung haben alle Hände voll zu tun und auch das handgemachte, "wiederbelebte" elektrische Kinderkarussell im Obergeschoss ist rechtzeitig fertig geworden und funktionsbereit.

Gedenktafel für die Langenselbolder Juden

Vorbereitung zur Öffentlichkeitsarbeit

Am 22. November trafen sich Vertreter der Stolpersteingruppe Langenselbold und der regionalen Presse (Langenselbolder Zeitung, Gelnhäuser Neue Zeitung) zu einer gemeinsamen Konferenz, bei der das Projekt dargestellt und seine weiteren Aktionen besprochen wurden. Für die Langenselbolder Zeitung war Axel Häsler, und für die Gelnhäuser Zeitung Frau T. Bruske-Guth ins Heimatmuseum Langenselbold gekommen. Die Vertreter der "Stolpersteingruppe" waren Bärbel Tarai (Leiterin), Dr. Manfred Keil, Helga Keil, Eva-Maria Cziommer und Fitz Schüssler.

Die Gedenktafel wird 126 Namen mit Geburtsdatum und letzte Wohnadresse umfassen. Dabei handelt es sich um jüdische MItbürge aus Langenselbold, die sowohl direkt aus Langenselbold deportiert wurden und für die bereits Stolpersteine vor ihren Häusern verlegt wurden als auch um Menschen, die zwar vor der Shoah wegziehen konnten, ihr aber dennoch nicht entfliehen konnten. Den Vertretern der Presse wurde das Vorhaben eingehend geschildert und sein weiteres Vorgehen dargestellt. Dies betrifft insbesondere die Finanzierung, sowie Standort und Art der Anbringung. Der Standort wurde vorher in einem Gespräch mit Bürgermeister Muth festgelegt. 

Näheres findt man auch unter "Stolpersteingruppe" auf dieser Webseite.

Schusterwerkstatt für das Heimatmuseum

Am 21. November holten Dieter Goehrick, Herbert Röder und Manfred Keil einene komplette Schusterwerkstatt aus Hasselroth/Neuenhasslau ab, um sie später im Musum in gleicher Zusammenstellung wieder aufbauen zu können. Herr Semmel, der über 80-jährige Schuster, und seine Tochter, Frau Vogt, hatten dem Verein die Werkstatt bei einem Vorbesuch geschenkt. Die Abholung gestaltete sich zwar ein wenig mühsam, aber mit Hilfe eines Transporters der Firma H. Beckl aus Langenselbold und mit Einsatz eines Anhängers von W. PIlger konnte die wertvolle Fracht gegen 14 Uhr nachmittags im Museum deponiert werden. Bei der Überlassung handelt es sich um eine klassische Schusterwerkstatt mit orthopädischer Ausrichtung und eigener Schuhproduktion in kleinem Rahmen. Die voll funktionsfähige elektrische Schleif- und Poliermaschine war die größte Herausforderung an die Transporteure, aber auch die Schuhpressen hatten ihr Gewicht. Schleßlich gelang es mit großer Hilfe, die Teile nach Langenselbold ins Heimatmuseum zu bringen. Drei Fahrten waren dazu nötig, dennoch hat sich die Mühe gelohnt, die Neuaufstellung im Museum wird es zeigen. Auch Herr Vogt hat seine Unterstützung beim Wiederaufbau, Beschriften und im Rahmen der Ausstellung zugesagt.

Vorläufige Termine 2019

 

2019

22. Februar, 19:00 Uhr, Ordentliche Mitgliederversammlung (Museum)

10. Mai, 19:00 Uhr, Vortrag E. Bus über 30jährigen Krieg, Teil II

19. Mai, 14:00 -18:00 Uhr, Internationaler Museumstag (Museum)

.......................  Erdbeersonntag (noch offen), (Museum)

08. September, 12:00 - 18:00 Uhr,Tag des offenen Denkmals (Museum)

30. Nov. / 1. Dez., Weihnachtsmarkt, traditionell: "Gefellte Kliest" (Museum)

Besuch aus Israel

Station im Museum

Ein Ehepaar aus Israel, aus einer Stadt zwischen Televiv und Haifa, waren mit 3 Töchtern zu Besuch im Heimatmuseum Langenselbold. Die Stolpersteingruppe hatte das Treffen organisiert und auf dem Programm standen Besuche im Wohnhaus der Großeltern bzw. Urgroßeltern im Steinweg und dem jüdischen Friedhof an der Gründau. Louise Harris, die Grroßmutter, konnte Mitte der dreißiger Jahre nach Palästina fliehen. Den Besuchern wurde im Museum ein Imbiss gereicht und bei einer Führung durch das Heimatmuseum waren sie vor allem begeistert von den volkskundlichen Ausstellungsstücken im Obergeschoss, die natürlich auch z.T. in Israel bekannt sind und zu vergleichenden Diskussionen Anlass gaben.

Siehe auch unter "Solpersteingruppe" auf dieser Website.

Die Sanierung des Hügelgrabdaches

Das neue Trapezblechdach wurde nach Demontage des Vorgängerdaches aufgebracht.

Am 16. und 17. Oktober 2018 hat die Fa. Holzbau-Müller aus Gründau das marode alte Dach (Holz, Dachpappe) herunter genommen und durch ein stabiles Trapezblechdach ersetzt. Der Hersteller hat auf diese Konstruktion eine Garantie von 30 Jahren gegeben. In der letzten Zeit ist immer wieder Regenwasser durch die defekte Dachpappe ins Innere des frühkeltischen Hügelgrabes eingedrungen, so dass dort regelrecht größere Pfützen entstanden. Diese Situation wollte der Verein für Geschichte und Heimatkunde nicht länger hinnehmen. Gemeinsam mit der Stadt Langenselbold wurde ein Unternehmen mit der Sanierung beauftragt, die nun im Oktober ausgeführt und abgeschlossen wurde.

Die Bilder zeigen die Handwerker während der Montage des Daches.

Weiter "Aufräumarbeiten" in der Grabkammer und Anbringen eines umlaufenden Laubfallschutzes sollen folgen. Hierbei wird uns die Stadt unterstützen.