Gedenktafel für Langenselbolder Juden im Schlosspark

Mittlerweile sind Planung und Vorarbeiten für die Tafelinstallation weitestgehend abgeschlossen: Der Platz dafür im Schlosspark steht fest, die für den Unterbau der Tafeln erforderlichen Baumaßnahmen können nach dem 12. August beginnen und die Kunstgießerei Rincker in Sinn hat die 4 Tafeln mittlerweile gegossen. Sie stehen dort auf Abruf bereit. Für die Verkleidung des Unterbaus mit Mainsandstein liegt  ein Kostenangebot vor, das aber noch  vom Magistrat beschlossen werden muss. Auf drei der Tafeln sind alle Namen der betroffenen jüdischen Mitbürger mit Geburtsdatum und letzter Wohnadresse in Langenselbold aufgeführt und auf jeder Seite ist oben der Davidsstern gegossen.

Text auf der ersten Seite:

Ausgegrenzt, Entrechtet, Deportiert, Ermordet 

Zur Erinnerung an die jüdischen Mitbürger Langenselbolds

"Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist." (Talmud)

Im Bild unten links ist die erste Tafel zu sehen, die allgemein auf das Gedenken hinweist. Sie wird nach dem Mönch/Rathaus hin ausgerichtet sein und dem Besucher des Parks als erstes ins Auge fallen. Die anderen drei Tafeln mit den Namen werden an den restlichen Tafelwänden angebracht. Die Gedenktafeln können somit im "Rundgang" eingesehen werden.

Da der Preis für die Unterbauverblendung aus Sandstein nach oben korrigiert werden musste, sind Spenden dafür sehr willkommen. Hier die Spendenkonten:

VR Bank Main-Kinzig-Büdingen:    DE63 5066 1639 0102 464012

Sparkasse Hanau:   DE34 5065 0023 0369 110150

 

 

 

Neues vom Schlosspark

Bronzemönch "Rabenuld"

Das Beet am Fuße der Mönchsfigur wird zur Zeit umgestaltet, d.h. geplant ist eine Verkleinerung der Beetfläche und danach eine Neubepflanzung. Der Grund: Man will eine Erleichterung der Pflege bewirken. Im Augenblick kann wegen der extremen Wetterbedingungen keine Neubepflanzung vorgenommen werden.

Gedenktafel für Langenselbolder Juden

Auf drei Bronzetafeln, die sich zur Zeit im Gußverfahren befinden, sind 120 Namen Selbolder Juden verzeichnet, die trotz Flucht aus ihrem Heimatort  dem Holocaust nicht entrinnen konnten. Auf einer vierten Tafel ist verzeichnet: "Ausgegrenzt, entrechtet, deportiert, ermordet, zur Erinnerung an die jüdischen Bürger Langenselbolds."  "Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist:" (Talmud). Es hat sich herausgestellt, dass für einen wettersicheren Aufbau des Tafelunterbaus noch einige Spenden notwendig sind, dafür danken wir schon jetzt im Voraus. Hier noch einmal die Spendenkonten (Fotos: Keil).

VR Bank Main-Kinzig-Büdingen  DE63 5066 1639 0102 464012  -  Sparkasse Hanau DE34 5065 0023 0369 110150

Öffnung des Heimatmuseums

Das Heimatmuseum ist am 4. August von 14 bis 18 Uhr für Besucher geöffnet. Es handelt sich um eine Öffnung im Rahmen der regulären Öffnungszeiten "Erster Sonntag im Monat"

Schüler aus USA zu Besuch im Heimatmuseum

Rund 20 Schüler aus Wisconsin / USA besuchten mit der gastgebenden Vertreterin der Käthe-Kollwitz-Schule (KKS) Ursula Höll am 28. Juni um 9:30 Uhr das Heimatmuseum, um sich über die vor- und frühgeschichtliche sowie neuzeitliche Vergangenheit der Stadt zu informieren. Großes Interesse und Disziplin zeichnete die Schüler aus, als sprachlicher Vermittler stand der Deutschlehrer zu Verfügung, der u.a. in Deutschland studiert hatte. So machte die Führung nicht nur den Schülern, sondern auch den beiden Führern des Vereins Freude (Eva-Maria Cziommer, Dr. Manfred Keil). Am Ende der Führung schenkte der Verein den amerikanischen Schülern einen Satz Kalender von Langenselbold 2019 von Axel Häsler und alle stellten sich den Fotografen zu einem abschließenden Gruppenfoto vor dem Wahrzeichen des Museums, dem "Hermekruk".

Vorläufige Termine 2019

 

08. September, 12:00 - 18:00 Uhr,Tag des offenen Denkmals (Museum)

6. Oktober, 12 - 18 Uhr, reguläre Museumsöffnung (14 - 18 Uhr)

30. Nov. / 1. Dez., Weihnachtsmarkt, traditionell: "Gefellte Kliest" (Museum)