Gedenktafel für ermordete Langenselbolder Juden

Am 21. Februar um 10:00 Uhr wurde mit 2 Vertretern der Fa. Kunstguss Rincker, Herrn Kempski von der Stadt Langenselbold und Vertretern der Stolpersteigruppe im Verein über Standort und Fixierung der Tafel gesprochen. Dabei ist noch offen, welcher Aufbau auf das Fundament gesetzt wird, favorisiert wird Sandstein, weil sich dieser dem Mauerwerk des Rathauses optisch gut anpassen würde. Herr Ranft von der Fa. Rincker wird als Nächstes eine Animation zur Tafelsituation sowie einen sich nunmehr ergebenden Kostenplan zusenden.

Zehnt Schoulschtonn - Zehnte Schulstunde

Sälweder Schproochschoul setzt auch 2019 ihren Unterricht fort

Über 10 Selbolder hatten sich am Freitag, dem 15. Februar, um 19:00 Uhr im Heimatmuseum getroffen, um die 10. Schulstunde zu besuchen. Mit großem Interesse verfolgten sie den Ausführungen der "Schullehrer", wobei Grammatik und Phonetik sowie Lyrisches die Stunde ausfüllten. Bis 21 Uhr verfolgte man denPowerPoint-Vortrag, um sich  am Ende locker überleiten zu lassen zu SW-Fotos vom alten Selbold und Colorfotos in guter Qualität vom Selbolder Bachtanz.  Dies regte auch zu manchen Erinnerungen an und Anekdoten waren demgemäß gegen Ende an der Tagesordnung. Zusammenfassend kann man auf einen kurzweiligen und dennoch "lehrreichen" Abend zurückblicken. Die 11. Schulstunde ist schon in Vorbereitung und wird voraussichtlich im Mai stattfinden.

Kopfskulptur in antikem Gewand, aus welcher Zeit

Vor kurzem fiel bei Aufräum- und Putzarbeiten im Heimatmuseum eine Figur aus grauem, massiven Sandstein auf. Es handelte sich um einen Kopf, der deutlich mehr als lebensgroß (1:1) war. Entsprechend schwer war er und das Handling mit ihm war nicht leicht. Die Oberfläche wies eine m.o.w. graue Patina auf und an einigen Stellen waren z.T. größere Defekte zu erkennen, die sicherlich auf die schwierige Handhabung zurückzuführen sind. Die Nasenspitze war nicht mehr vorhanden und einige kleinflächige Defekte überzogen den Kopf. Bei aufmerksamen Absuchen der Oberfläche, vor allem im Kopfbereich,  fielen zusätzlich reliefartige Strukturen auf, die an Wein- oder Acanthusblätter erinnern. Die ersten Recherchen aufgrund der äußeren Merkmale der Steinmetzarbeiten lassen an eine Skulptur denken, wie sie z.B. in an Parks oder Gebäuden der klassizistischen Periode bis zur Gründerzeit als Verzierung anzutreffen ist. Könnte es sich bei dem Kopfschmuck auch um Weinblätter handeln, wie dies bei der Darstellung des Weingottes Bacchus üblich war?

Was aber auf jeden Fall Ziel weiterer Nachforschungen im Umfeld des Vereins / des Museums sein muss, ist die Herkunft der Skulptur als Museumsgabe: Wer hat sie wann angeliefert und welche Angaben (Kartei) wurden dazu angefertigt. Der Verein würde sich auf Hinweise in der Bevölkerung freuen. In der Zwischenzeit wird der Restaurator Harald Langguth bemüht sein, eine Oberflächenverschönerung vorzunehmen, die jedoch die kunsthistorisch wichtigen Strukturen nicht verändert.

In die Erforschung der Sandsteinskulptur ist mittlerweile auch  die Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten in Bad Homburg (Schloss) eingeschaltet worden. Die Fachleute können sich zur Klassifizerung der Steinmetzarbeit, d.h. zur Entstehung, zum möglichen früheren Standort und zur Bedeutung des Steinkopfes noch nicht abschließend äußern. Sie beabsichtigen daher, bei einem Besuch vor Ort den Kopf im Original zu begutachten und zu einem abschließenden Ergebnis zu kommen.

Mitgliederversammlung 2019

Liebe Mitglieder,

am 22. Februar um 19 Uhr findet im Heimatmuseum unsere ordentliche MItgliederversammlung statt. An diesem Termin steht u.a. die Wahl des 2. Vorsitzenden an.

Der Aufgabenbereich des zweiten Vorsitzenden ist im internen Organigramm beschrieben: Der 2. Vorsitzende betreut als Vorstandsmitglied im Wesentlichen  den Bereich Museum und Ausstellung (Mitarbeiter sind bereits vorhanden). Wer Interesse hat, sich im Verein aktiv an der Vereinsarbeit im Vorstand zu beteiligen, wende sich bitte an den 1. Vorsitzenden. Dr. Manfred Keil (06184 901481) oder den Schatzmeister Helmut Urban (06184 4517). Der jetzige Vorstand ist ein eingespieltes Team, arbeitet kollegial zusammen und wird den "Neuen" optimal integrieren. Eine hochinteressante und vor allem vielfältige Tätigkeit ist garantiert. Eine Scheu vor den Aufgaben im Verein für Geschichte und Heimatkunde, sollte sie denn vorliegen, wäre also völlig unbegründet.

Eine Kontaktaufnahme ist u.a. jeden Donnerstag zwischen 10 und 12 Uhr möglich, einem "jour fixe" für Museumsarbeiten aller Art. Hier stehen Vorstands- und andere  Teammitglieder für ein Gespräch bereit. Übrigens kann nach einer kurzen Einarbeitungszeit die "Ehrenamtskarte des Landes Hessen" beantragt werden. Sie bietet dem Inhaber hessenweit finanzielle Vergünstigungen bei kulturellen Veranstaltungen, Museumsbesuchen und beim Einkaufen.

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Vorläufige Termine 2019

 

2019

22. Februar, 19:00 Uhr, Ordentliche Mitgliederversammlung (Museum)

10. Mai, 19:00 Uhr, Vortrag E. Bus über 30jährigen Krieg, Teil II

19. Mai, 14:00 -18:00 Uhr, Internationaler Museumstag (Museum)

16. Juni, Erdbeersonntag, 14:00 - 18:00 Uhr (Museum)

08. September, 12:00 - 18:00 Uhr,Tag des offenen Denkmals (Museum)

20. Oktober, 16:00 Uhr, Kritischer Vortrag von Stefan Talmon: Leben und Karriere des Wilhelm Adam * bis 1942

30. Nov. / 1. Dez., Weihnachtsmarkt, traditionell: "Gefellte Kliest" (Museum)

* Vereinsgründer 1926, später in Stalingrad Adjudant von Generalfeldmarschall Paulus, Gefangenschaft, DDR-Bürger