Neubepflanzung unter den Augen des Priesters Rabenuld

10.10.2019: Unter den wachsamen Augen des bronzenen Mönches „Rabenuld“, dem Prämonstratenser Priester des Grafen Dietmar von Selbold und Gelnhausen, waren Vertreter des Vereins für Geschichte und Heimatkunde dabei, das Beet zu dessen Füßen neu zu bepflanzen (Kurt Prahl, Herbert Röder, Ulrich Herkrath). Nach gründlicher Vorbereitung des Bodens  wurde die von Unkraut befreite Fläche mit einer durchlässigen Folie abgedeckt und entsprechend zugeschnitten. In Abständen von etwa 30 cm wurde die Folie  kreuzförmig eingeschnitten und dort die Pflanzen in den Boden eingesetzt. Zwischen den gesetzten Pflanzen wurde eine handbreite Schicht Pinienrindenmulch ausgebracht. Diese Art der Bepflanzung verhindert das ungehinderte Wachstum unerwünschter Unkräuter zwischen den neu gesetzten Pflanzen, Luft und Regen können dennoch ungehindert eindringen. Die Neubearbeitung des Beetes wurde unter fachlicher Beratung der Gärtnerei Böckler ausgeführt. Bei den Pflanzen handelt es sich um Thymian, einem in Klöstern des Mittelalters gebräuchliches Gewächs, das als Würze und Heilkraut eingesetzt wurde, vermutlich auch von den Selbolder Prämonstratensern, außerdem blüht es üppig. Dass die Fläche vor dem Mönch während des Sommers brach gelegen hat, war dem heißen Wetter geschuldet, das eine Bepflanzung lange nicht zuließ. Dass deshalb das „nackte“ Beet auch für die vorbeiziehenden Hochzeitsgäste kein erbaulicher Anblick war, ist verständlich. Dafür bittet der Verein für Geschichte und Heimatkunde um Nachsicht und wünscht, dass der zukünftige Anblick hoffentlich für Entschädigung sorgen wird. Das letzte Foto zeigt das Beet kurz vor seiner Vollendung am 17. Oktober 2019: Die Pinienrindenschnitzel decken die Schutzfolie bis auf die Pflanzen ab, so dass das Beet geschützt in die Winterruhe gehen kann.

Die Vorbereitungen für die Gedenktafel

Der Bagger steht in Bereitschaft

In der 39. Woche sind die Weichen für den Bau der Gedenktafel gestellt. Stefan Platt hat schon mal den Bagger dort aufgestellt, wo die Stele zukünftig ihren Platz haben wird. Zunächst einmal wird das Erdfundament gegossen, dem das Sockelfundament und der Säulenrohbau nach obenaus Beton folgen werden. Nach der Trocknungsphase kann die Firma Wurm mit der Sandsteinverkleidung der Säule beginnen. Wiederum nach einer Trockenzeit können dann die 4 Tafeln an der Stele befestigt werden. Dies erfolgt durch die Fa. Rincker/Bronzeguss aus Sinn, die auch für eine sichere Anbringung der Tafeln am Sandstein sorgen wird. 

In der 39. Kalenderwoche 2019 hat die Fa. Stefan Platt den Unterbau für die Stele abgeschlossen. Die Steinmetz - Firma P. Wurm hat danach den Auftrag erteilt bekommen, die Sandsteinplatten aufzubringen. Der Kontakt der Fa. Wurm mit der Kunstgussfirma Rincker zur Abstimmung der Montage dieser Platten und der nachfolgenden Bronzetafeln ist hergestellt. Als Abschluss wird ein umlaufendes Pflaster gelegt.

Als Termin für eine Einweihung der Gedenkstätte wurde Sonntag, der 24. November 2019 ins Auge gefasst, vorbehaltlich unvorhergesehener Ereignisse.

Hügelgrab winterfest

Seit Jahren wird am Hügelgrab im Rödelbergwald ein m.o.w. starker Laubeintrag festgestellt. Die Säuberung der Grabhöhle vom Laub im Bereich der Steinpackung in der Tiefe ist nicht nur schmutzig, sondern es macht auch große Mühe. Denn hierzu muss man mit der Leiter hinabsteigen und mit Eimern am Seil das Laub nach oben befördern. Auch das Klettern auf den unregelmäßig gestalteten und angeordneten Tertiärquarzit-Steinen ist beschwerlich und nicht ganz ungefährlich. Deswegen hat sich der Vorstand entschlossen, am Grab oben einen umlaufenden Zaun aus engmaschigem Drahtgeflecht anzubringen, der zumindest bis auf eine Hühe von 50 cm einen Laubeintrag verhindern bzw. verringern soll: Am 19.September haben sich daher  Vorstandsmitglieder an diese Arbeit gemacht. Zu einem weiteren Arbeitseinsatz werden sie sich einfinden, um das Dach zu säubern und  -hoffentlich letztmalig-  den Grund des Grabes laubfrei zu machen. Eine weitere Maßnahme, die Maht um die beiden Gräber, wird zusätzlich helfen, diese jährliche Arbeit ist bei der Stadt  fest eingeplant und wird auch regelmäßig im Frühjahr durchgeführt (Herr Euler).

Vorläufige Termine 2019

 

30. Nov. / 1. Dez., Weihnachtsmarkt, traditionelles historisches Gericht: "Gefellte Kliest" (Museum)