Erdbeersonntag

Wie jedes Jahr beteiligte sich auch das Heimatmuseum am bunten "Erdbeeronntag" , dem 16. Juni 2019. Von 14 Uhr bis 18 Uhr konnten sich die Veranstealter und -innen über mangelnden Besuch im Heimatmuseum nicht beklagen.  Alles, was man aus der Sammelnussfrucht Erdbeere machen kann, wurde angeboten, insbesondere Kuchen und Bowle. Sogar der Vorsitzende des Gewerbevereins Arne Schellhoss wanderte im Schlepptau seiner "Erdbeerkönigin" in den Schlosspark und stellte sich den Fotografen und Fragen, und das mit dem stadtbekannten "Hermekrouk" im Rücken. Obwohl der Schlosspark ja nicht auf der Hauptmeile des Erdbeer-Treibens lag, konnten sich die Veranstalter dieses traditionsreichen Festes über mangelnden Besuch und Zuspruch nicht beklagen, für das nächste Jahr hat man die erneute Teilnahme schon jetzt zugesagt.

Wie geht es weiter mit dem Beet vor der Mönchskulptur

Am 6. Juni 2019 wurden die am 31. Mai begonnenen Umbauarbeiten vor dem Mönch Rabenuld fortgesetzt. Angesagt waren eine Auflockerung des Bodens und eine Auslesung übeflüssigen Wurzelwerkes und vergrabener Steinscherben. Helmut Urban, Eva-Maria Cziommer und Ulrich Herkrath hatten sich wieder eingefunden und Herbert Röder brachte einen Krupper mit und setzte ihn so ein, dass die Erde des Beetes nicht nur aufgelockert wurde, sondern auch das Beet einen optisch zufriedenstellenden Eindruck hinterließ. Die Akteure planen nun den nächsten Schritt, der in einer Bepflanzung besteht, die dem mittelalterlichen Klostewesen gerecht wird. Diese besteht nun in einer Bepflanzung mit Kräutern, z.B. Thymian, Lavendel etc., die durchaus durch eine Schmuckpflanze bereichert werden könnte. Wir halten den Leser an dieser Stelle aufdem Laufenden.

Die "Sälweder Schproochschoul" gibt bekannt

Lehrer und Schüler der Dialektgruppe "Sälweder Schproochschoul" treffen sich am Freitag, dem 21. Juni 2019 zur 12. "Schoulschtonn" um 19:00 Uhr im Heimatmuseum Langenselbold, um wieder etwas dazu zu lernen und die Heimatsprache weiter zu erforschen. Näheres unter Mundartgruppe / aktuell.

Das Beet vor dem Mönch wird geräumt

Eine Verkleinerung des Beetes mit Neuanpflanzung ist geplant

Der Vorstand des Vereins für Geschichte und Heimatkunde hatte beschlossen, das Feld vor dem Bronzemönch "Rabenaldus" zu räumen und später neu zu gestalten.  Die Gründe für die Entscheidung:

Das Beet ist zu groß und pflegeintensiv, der Mönch tritt zu sehr in den Hintergrund

Der Buchsbaumzünsler hat ganze Arbeit geleistet, der Buchs müsste ohnehinn weichen.

Das bisherige Bepflanzungsareal soll deutlich verkleinert werden.

Am Donnerstag, dem 23. Mai, bewaffneten sich MItglieder des Vereins mit Gartengeräten und Schubkarren, machten sich zum Mönchsbeet auf und haben in schweißtreibender Arbeit die Altbestände an Buchsbaum,Thymian, Salbei und Lavendel abgeräumt und in einen von der Stadt bereit gestellten Container verbracht. Tiefliegende Wurzeln erschwerten die Arbeit, sodass ein ganzer Vormittag nötig war, um gegen 13:00 Uhr endlich  "tabula rasa" zu verkünden. An dieser Stelle wird auch über die nachfolgenden Arbeiten im  Ulrich Herkrath, Eva-Maria Cziommer, Helmut Urban (nicht im Bild), Fritz Schüssler, M. Keil (nicht im Bild).

Erzählnachmittag

"Führerschein - war´s früher leichter?"

Der Erzählnachmittag am 22. Mai lockte wieder einige jüngere und ältere Selbolder bei Riwwelkouche on Kaffee ins Heimatmuseum. Das Thema Führerschein von früher war aber auch ein Thema, zu dem jeder etwas beitragen konnte. So entwickelte sich eine heiße Diskussion um den "Labbe", der auch in einigen gräulichen Variationen vorlag, die Gebührenmarken waren aber alle gleich oder ähnlich. Natürlich stand die Frage im Raum, ob die Anwesenden unter den heutigen Verkehrsbedingungen die Führerscheinprüfung bestehen würden. Deshalb war der Fahrlehrer Holger Lenz bereit, eine Führerscheinprüfung zu simulieren. Er verteilte die Fragebögen , alle machten mit und dann, beim Ausfüllen, entstand urplötzlich eine der Situation angepasste Stille. Die Ergebnisse lagen bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Sie sind aber bei Corinne  Stuttmann, Christiane Halsch und Helmut Urban abzufragen. Auf jeden Fall war es wieder mal ein schöner unterhaltsamer Nachmittag im heimeligen Ambiente des Heimatmuseums.

Waldspaziergang mit dem "Hessenforst"

Der Initiative und Einladung des "Hessenforsts" folgend, nahm der 1. Vorsitzende des Vereins am Freitag 17. Mai an einem  Lehrspaziergang durch den historischen Rödelbergwald teil. Die Hessenforst-Mitarbeiter Schäfer und Rittershaus erklärten den Teilnehmern sehr ausführlich und kenntnisreich diesen besonderen Wald aus historischer, wirtschaftlicher und ökologischer Sicht, wobei die Eiche (und Hainbuche) im Vordergrund stand. Dass der Wald auch hinsichtlich der Fauna Besonderheiten aufweist, zeigt die zufällige Begegnung mit einer Blindschleiche und der deutlich vernehmbare Gesang eines Pirols, ganz abgesehen von den Rot- und Schwarzmilanen die hier schon Jahrelang ihre Heimat haben.

Der 1. Vorsitzende berichtete am Ende des ca. 2stündigen Spazierganges am Hügelgrab, was es aus archäologischer Sicht mit den Hügelgräbern im Rödelbergwald (>20) insgesant auf sich hat und speziell mit den beiden am südlichsten gelegenen, von denen eines in den Jahren 2010 / 2011 archäologisch ergraben wurde. Dabei wurde den Teilnehmern auch eine  Methode der Voruntersuchung vorgestellt, nämlich die Airborne Laser Scan Methode., die es u.a.ermöglicht, aus der Luft im Wald versteckte Gräber großflächig darzustellen.

Detaillierte Informationen finden sich im "Hanauer Anzeiger" vom 18. Mai 2019 (Th. Kleine-Rüschkamp).

Vorläufige Termine 2019

 

 

16. Juni, Erdbeersonntag, 14:00 - 18:00 Uhr (Museum)

08. September, 12:00 - 18:00 Uhr,Tag des offenen Denkmals (Museum)

30. Nov. / 1. Dez., Weihnachtsmarkt, traditionell: "Gefellte Kliest" (Museum)