Das Hügelgrab im Wald des Rödelberges

Sanierung hat begonnen

Seit längerem steht die Sanierung des Daches über dem frühkeltischen Hügelgrab an. Die Brut- und Setzzeit des Rotmilans im Waldgebiet dort hatten ein jahreszeitlich frühere Sanierung nicht zugelassen. Deshalb hat man nun im Oktober, nachdem der Rotmilan in südliche Gefilde gezogen ist, mit den Sanierungsarbeiten begonnen. Dabei wurde festgestellt, dass die tragenden Pfosten aus Holz innerhalb der Erde in beginnende Fäulnis geraten waren.  Unter einem mittleren tragenden Pfosten hatte sich zusätzlich ein Ameisennest etabliert, von dem aus der Pfosten über die Jahre von unten "entholzt" wurde. Dies hatte schließlich zum Absenken des Daches geführt. Dieser Pfosten wurde nunmehr von der Fa. Stefan Platt mit einem "Eisenschuh" versehen und einbetoniert. Der Vorstand hat beschlossen, noch in diesem Jahr auch die restlichen tragenden Pfosten in der Weise zu sanieren. Die Kosten wird der Verein übernehmen, deshalb sind Spenden zu diesem Projekt gerne willkommen.

Rückführung von Funden aus einer Grabung im Jahr 1982

Im Rahmen von Erdarbeiten im Schlosspark in Höhe des Drabgonerbaus wurde 1982 eine archäologische Grabung durchgeführt, die einige Bodenfunde aus der Klosterzeit vervorbrachte. Die Grabung führte der Geschichtsverein Hanau (GVH) und der Archäologe Dr. Christof Krauskopf durch. Die Fundstücke gingen an den Geschichtsverein Hanau, da dieser über eine archäologische Abteilung verfügte und vom Langenselbolder Verein für Geschichte und Heimatkunde Langenselbold (VGHL) damals kein Anspruch auf Eingliederung in das Museum geltend gemacht wurden. Seit einiger Zeit bemüht sich der VGHL jedoch, die Funde des ehemaligen Klosters Selbold (gegründet 1108, aufgelöst 1543) endlch nach Langenselbold zu holen. Dies gestaltet sich jedoch sehr schwierig, da hierzu bürokratische Hürden zu bewältigen sind, die sich verzögernd, hoffentlich aber nicht negativ, auf die Rückführung auswirken.