Aktuelleres als Corona gibt es zur Zeit nicht. Es fällt auch schwer, aktuelleres zu kreieren.

Die meisten Aktionen im Verein oder im Museum ruhen aus bekannten Gründen. Sobald sich daran etwas ändert, werden wir natürlich auch hier darüber berichten.

Dr. Manfred Keil, 1. Vorsitzender und der Vorstand.

Gedenkstätte am Rathausplatz

 

Am Samstag, dem 28. März 2020 bot sich dem Besucher am Rathausplatz / Shlosspark  ein frühlingshaftes und gleichzeitig historisches Bild. Nicht nur, weil die Coronakrise aufgrund ihrer  geringeren Menschenansammlung eine optimale fotographische Voraussetzung bot, sondern auch weil sich in dieser Jahreszeit  das  Denkmal  insbesondere farblich in den Gesamtaspekt des Schlossparks gut einfügt und den Blick auf sich zieht: Der bronzene Mönchpriester Rabenuld nebenan  aus dem Hochmittelalter, die Schlossanlage und die evangelische Kirche aus dem 18. Jahrhundert  im Hintergrund bilden gewissermaßen einen historischen Rahmen, der eine große Zeitspanne von 900 Jahren auf dem Klosterberg umfasst.

Nicht nur eine Stätte der schönen  Aussicht, sondern auch des Gedenkens an die 120 deportierten und ermordeten ehemaligen jüdischen Mitmenschen aus Langenselbold., deren Namen auf den Bronzetafeln gegossen sind.

Neugestaltung des Vitrinenraumes hat begonnen

Am 24. März  wurde unter besonderen infektionsprophylaktischen Kautelen, die der aktuellen Sitution geschuldet waren, mit der Umgestaltung des Vitrinenraumes begonnen. Das bedeutet, dass  zunächst auf der Rückseite der Latene-Vitrine  eine stabile helle Wand gezogen wurde, um die ausgestellten keltischen Keramikgefäße  aus der Latene-Zeit in der Vitrine besser zur Geltung kommen zu lassen und sich beim "Durchblick"  nicht mehr vom Kopfsteinpflaster des Raumes dahinter stören lassen zu müssen. Auf den Abbildungen ist die handwerkliche in situ - Situation dargestellt, d.h. die Vitrine ist abgerückt. Nächster Arbeitsschritt wird das Heranrücken der Vitrine  in ihre ursprüngliche  Position sein, allerdings etwas mhr mittig ausgerichtet als vorher.

Corona - Auswirkung auch auf das Heimatmuseum

 

Da das Heimatmuseum auch zum Liegenschaftsbereich  bzw. Verwaltungsbereich der Stadt Langenselbold gehört, muss diese sich auch um  Maßnahmen wie hier im Fall Corona-Pandemie kümmern bzw. solche anordnen. Das ist gestern in Form eines Aushanges an der Museumstür geschehen.

 

 

Vorstand und Museumsleitung, 19. März 2020

Neue Publikation in Arbeit

 

Seit Mitte 2019 ist eine Veröffentlichung  über das Kloster Selbold in Arbeit. Wenn alles klappt, wird das Heft demnächst im Druck erscheinen. Herausgeber:  "Zentrum für Regionalgeschichte des Main-Kinzig-Kreises" (Mitteilungsblatt). Es beinhaltet zahlreiche Bilder von Originalbauteilen sowie Erklärungen zur staufischen Baukunst im 12. Jahrhundert. Weiterhin wird berichtet, was sich aus den Nachfolgebauten Schloss, Rentei und Herrnscheunen für das Kloster des 12. Jahrhunderts nach dessen funktionellen Niedergang 1543 bzw. Abbruch 1725 an Kenntnis oder Rückschlüssen gewinnen lassen kann.

Links: Titelseite der Veröffentlichung (Manuskript)