AKTIVITÄTEN DER GRUPPE

Die Aktivitäten der Mundartgruppe, insbesonder die bekannten "Schoulschtonne", die leider in den letzten Jahren durch Todesfälle und andere Ereignisse stark eingeschränkt wurden oder ganz ausfallen mussten, sollen trotzdem irgendwann weitergehen. Sie werden hier auf der website und / oder in der örtlichen Presse bekannt gemacht, sobald sich eine Möglichkeit bietet. Wer Interesse an der Selbolder Mundart hat, melde sich über die website oder nehme telefonischen Kontakt auf. Auch "eigene Werke" können eingebracht werden. Keil, Röder /  901481, 3669

"Auf, es Lääwe gieht weirer !"  oder nach Stepanovic  "Läbbe geht weider!"

Die Mundartgruppe "Sälweder Schproochschoul" gibt bekannt.

Hans Runkel, Initiator und Mundartdichter der Gruppe "Sälweder Schproochschoul" ist im Alter von 79 Jahren nach schwerer Krankheit gestorben. Die Gruppe und der gesamte Verein verliert in ihm einen hervorragenden Protagonisten der Selbolder Mundart, der sich auch selbst durch zahlreiche Gedichte einen Namen gemacht hatte. Gruppe und Verein werden ihm immer ein würdiges Andenken bewahren und ihn immer wieder zitieren. Hans´ "Rääschemantel" bleibt in unserer Erinnerung erhalten.

Die (freitäglichen) Treffen der Mundartgruppe "Sälweder Schproochschoul"  im Heimatmuseum sind  leider -corona-bedingt-  bis auf Weiteres ausgesetzt.

Zu unserer Mundart

Also, nach Stepanovic:  "Es Läbbe geht weider!"  Das istStepanovicfrankforderisch, in Selbold hieße es: " Es Lääwe gieht weirer!"  -   Man merkt doch den Unterschied. Deshalb hält es die Gruppe für wichtig, sich einer einheitlichen, lautgemäßen und sonderzeichenarmen Lautschrift zu bedienen. Diese hat die Gruppe in jahrelanger Arbeit geschaffen (siehe auch Grammatikteil in  "Von Aabee bis Zwockel". Man beachte: Dialekt ist ein Stück Selbolder Kultur und sollte bewahrt werden.

Aktuelle Mundartliteratur

Sälweder Schproochschoul = Selbolder Sprachschule, die Mundartgruppe im Verein für Geschichte und Heimatkunde Langenselbold e.V. zur Pflege des regionalen Dialektes. Wer Lust auf Mundart hat, diese ein wenig kennen lernen oder aber nur "die Uhrn schpetze" d.h. zuhören, will, ist gern gesehen. Auch sind Personen gerne willkommen, die an dem neuen Idiotikon (Mundartwörterbuch) mitarbeiten, d.h. Beiträge liefern wollen.

Neue Broschüren über gängige Mundartbegriffe liegen auch bereits vor:

100 Mundartwörter, Teil 1: Gommern, 50 Seiten von a - z

100 Mundartwörter Teil 2: Kiel, 50 Seiten von a - z