Die Mundartgruppe "Sälweder Schproochschoul" gibt bekannt.

Hans Runkel, Initiator und Mundartdichter der Gruppe "Sälweder Schproochschoul" ist im Alter von 79 Jahren nach schwerer Krankheit gestorben. Die Gruppe und der gesamte Verein verliert in ihm einen hervorragenden Protagonisten der Selbolder Mundart, der sich auch selbst durch zahlreiche Gedichte einen Namen gemacht hatte. Gruppe und Verein werden ihm immer ein würdiges Andenken bewahren.

Die  (freitäglichen) Treffen der Mundartgruppe "Sälweder Schproochschoul"  im Heimatmuseum sind  -corona-bedingt-  bis auf Weiteres ausgesetzt. Die Stunde Nr. 17 ist vorbereitet, fiel aber  schon  dem ersten lock down  zum Opfer. Sollte es bald wieder losgehen können, wird natürlich darüber informiert.

Also, nach Stepanovic  auf Selbolderisch:                    "Es Lääwe gieht weirer!" vielleicht mit AHA

Preisliste Mundartliteratur

Sälweder Schproochschoul = Selbolder Sprachschule, die Mundartgruppe im Verein für Geschichte und Heimatkunde Langenselbold e.V. zur Pflege des regionalen Dialektes. Wer Lust auf Mundart hat, diese ein wenig kennen lernen oder aber nur "die Uhrn schpetze" d.h. zuhören, will, ist gern gesehen. Auch sind Personen gerne willkommen, die an dem neuen Idiotikon (Mundartwörterbuch) mitarbeiten, d.h. Beiträge liefern wollen, mehr als 160 Seiten sind bereits vorhanden (siehe unter Mundartgruppe, Veröffentlichungen, Von Aabee bis Zwockel).

Neu: Hensel on Gretel, Einige Märchen der Brüder Grimm, ins Selbolderische übersetzt, auf 50 Seiten

Nächste "Schoulschtonn" (Schulstunde) Nr. 17:  Wegen der Corona-Pandemie vorerst auf einen unbestimmten Termin verschoben.